
Musik
Poesie
Gebärdensprache
Wie kann Musik in Gebärdensprache visualisiert, verkörpert und erlebt werden?
Eine Gebärdensprachpoetin, eine Gebärdensprachdolmetscherin, ein Sänger, eine Pianistin, eine Tänzerin und eine Videokünstlerin gestalteten im September 2025 ein Konzert in Deutscher Gebärdensprache mit Verdolmetschung in Deutschschweizerische Gebärdensprache.
Lieder von Robert Schumann wurden poetisch in Gebärdensprache übertragen. Im Fokus standen aber vor allem die Texte der Autorin Stephanie Mündel- Möhr (Taub*), die sie als visuelle Gebärdensprachpoesie vortrug. Diese Gedichte wurden in einem zweiten Schritt musikalisch erweitert und untermalt.
Das Konzept auch geeignet für grössere Gruppen, Chöre, Tanzkompanien und Gebärdensprach-Chöre.
Uraufführung "Zwei Welten": September 2025, Raum 236 Zürich
* Das Adjektiv ‹Taub› wird in Grossschreibung verwendet. Es handelt sich dabei um eine Selbstbezeichnung von Menschen, die sich den Gebärdensprachen, den Gemeinschaften und Kulturen der Gehörlosen verbunden fühlen.
Gebärdensprachpoesie
Stephanie Mündel-Möhr
Dolmetscherin DGS
Johanna Wüthrich
Tanz
Lea Moro
Gesang
Ahmed Lüthi
Klavier
Myrtha Schmücker
Videoprojektionen
Victoria Holdt
Konzept, Realisation
Onna Stäheli
Dokumentation
Leonardo Mastrogiacomo
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